Weibliche A-Jugend: Zwei Punkte aus dem Münsterland

Die weibliche A1-Jugend von Handball Lemgo musste am Samstag den langen Weg nach Greven ins schöne Münsterland antreten. Nach der knappen Heimniederlage (26:27) am letzten Wochenende gegen den Tabellenletzten aus Haltern war auswärts Wiedergutmachung angesagt.

„Nach der kollektiven Auszeit gegen Haltern war eigentlich heute mehr zu erwarten. Wir spielen in den letzten Wochen leider unkonzentriert und können die guten Trainingsleistungen nicht kontinuierlich im Spiel abrufen. Wir nehmen heute die zwei Punkte aus dem Münsterland mit, mehr nicht“, so Trainer Jens Hübner zum Auswärtsspiel.

In einem von Anfang an zerfahrenen Spiel mit vielen Fehlwürfen und fehlender Konsequenz konnten die Lipperinnen zwar in der ersten Hälfte über ein 1:3 (8. Minute), 3:5 (13. Minute) immer in Führung gehen, haben es aber nicht geschafft, sich entscheidend abzusetzen. Greven konnte immer wieder erfolgreich nachlegen und hielt das Spiel über 8:9 (21. Minute), 11:13 (27. Minute) bis zu de Halbzeitstand von 11:15 noch offen.

„Heute hat wenig vor dem Tor funktioniert. Mit mehr als 20 Fehlwürfen kannst du eigentlich kein Spiel in der Liga gewinnen. Die gute Abwehrleistung mit nur 24 Gegentoren inklusive des tollen Rückhalts von Laureen Stock im Tor haben das Spiel jedoch für uns entschieden“, kommentiert Co-Trainer Oliver Mahrdt die Mannschaftsleistung.

Auch in der zweiten Hälfte konnten unsere Mädchen keine größeren Akzente setzten und sich absetzten, obwohl man spielerisch besser drauf war. Die Münsterländerinnen konnten zwar über 13:19 (39. Minute) und 16:22 (45. Minute) immer auf Abstand gehalten werden, jedoch machen diverse Entscheidungen im Spielverlauf den potentiell positiven Ausgang für die Lemgoerinnen in den letzten zehn Minuten wieder spannend. Beim 21:24 in der 50. Minute sowie 23:26 fünf Minuten vor Abpfiff waren die Münsterländer wieder in Schlagdistanz. Jedoch konnten unsere Mädel die letzten Minuten dann zu 24:27-Endstand erfolgreich für sich entscheiden.

„Ein zerfahrenes Spiel mit vielen fragwürdigen Entscheidungen. Es gibt einiges aufzuarbeiten, damit wir am Wochenende gegen Halle wieder konzentriert alles abrufen können. Merle Koops, Jeanne Breuer und Marie Wolf konnten heute ihre Leistungen im Angriff abrufen. Den Rest hat die Mannschaft dann in der Abwehr gelöst“, kommentiert das Lemgoer Trainer-Duo den Punktgewinn.
Am nächsten Samstag kommt mit Union 92 aus Halle eine spielerisch starke Mannschaft, die immer aufs Tempo drückt. In diesem Spiel muss eine bessere Leistung abgerufen werden.

Es spielten am Wochenende: Jeanne Breuer (5), Hannah Heidenreich, Leonie Sievers (2), Malin Hübner (2), Finja Tinnemeier (3), Merle Koops (4), Mariella Diekmann, Ronja Rischer (2/2), Edda Volmer (3), Fiona Hunger (1), Marie Wolf (5/2) und Laureen Stork im Tor.

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