A-Jugend scheidet im DHB-Pokal aus – Niederlage gegen Aue

Die A-Jugend von Handball Lemgo ist im Achtelfinale des DHB-Pokals leider ausgeschieden. Mit 26:30 unterlag man im Rückspiel der NSG Nickelhütte/EHV Aue, die sich nach dem Unentschieden im Hinspiel in der Endabrechnung für das Viertelfinale qualifiziert hat. „Aue ist verdient weitergekommen. Sie waren in den zwei Spielen nicht die viel bessere, aber in den entscheidenden Momenten die cleverere und die abgezocktere Mannschaft“, zog Christoph Theuerkauf nach dem Rückspiel in Lemgo Bilanz.

y„Aue ist kurz vor Schluss mit einem bzw. zwei Toren in Führung gegangen, dann hat ihnen natürlich das Unentschieden aus dem Hinspiel in die Karten gespielt“, so Theuerkauf, der im Rückspiel das Coaching der A-Jugend übernahm. Die Jungs von Handball Lemgo mussten somit in den Schlussminuten schnelle Tore erzwingen. „Das ist uns nicht gelungen und dann ist der Abstand auf drei und vier Tore angewachsen, das war dann hinten raus in der Kürze der Zeit nicht mehr gerade zu biegen“, so Christoph Theuerkauf weiter.

Das Rückspiel zwischen den Lippern und den Jungs aus dem Erzgebirge verlief allerdings über weite Strecken ausgeglichen, erst die Schlussminuten haben die Partie entschieden. „Wir sind in der ersten Halbzeit vielleicht mit ein bisschen Angst ins Spiel gegangen, Fehler zu machen“, so Theuerkauf. Zur Pause stand es 17:17 und auch acht Minuten vor dem Ende beim 24:24 war das Spiel noch offen. „Beim 24:24 hatten wir die Chance, in Führung zu gehen. Den Ball haben wir nicht genutzt und ich glaube, dann wäre das Spiel in die richtige Richtung gegangen“, so Lemgos Trainer. Leider schlug das Pendel dann aufgrund des verworfenen Balls komplett in die andere Richtung zugunsten der Gäste aus.

„Ich glaube, wir haben dann noch drei, vier hundertprozentige Würfe liegen lassen. Der Auer Torhüter war in dieser Phase von uns nicht zu überwinden“, kämpften die Lipper nochmals um die letzten Möglichkeiten. „Aue hat dann seine Zweikämpfe gegen unsere Deckung gewonnen und getroffen, dann wurde hinten raus die Zeit eng und schlussendlich mussten wir die schmerzhafte Niederlage einstecken“, blickt Christoph Theuerkauf auf das Spiel zurück.

Nach dem Ausscheiden und der verpassenden direkten Qualifikation für die Bundesliga in der nächsten Saison heißt es nun Wunden lecken auf Seiten der Lemgoer Jungs. „Das ist natürlich sehr, sehr schade“, hält Theuerkauf fest. „Das müssen wir jetzt aufarbeiten.“ Die Jungs, die nicht beim Deutschland-Cup spielen, haben über die Ostertage frei und gehen einem individuellen Trainingsplan nach und nach den Feiertagen geht es weiter mit dem Training.

Handball Lemgo: Nikel, Kleinschmidt; ter Duis 1, Weiß 1, Brinkmeier 1, Apel, Puls 4, Sidibe, Bakker 2, Bilanzola 1, Geislers 5/2, Micheely 3, Runge 8, Bischoff.

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