Auszeichnung für die Nachwuchsarbeit

Der TBV Lemgo hat das Jugendzertifikat 2017 für hervorragende Qualität der Nachwuchsförderung erhalten. Das seit der Saison 2007/2008 ausgestellte Qualitätssiegel hat der TBV Lemgo bereits zum achten Mal durch den Expertenausschuss verliehen bekommen.  Insgesamt 23 Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga wurden für ihren nachhaltigen und ressourcenintensiven Aufbau hervorragender Rahmenbedingungen für die Nachwuchsförderung ausgezeichnet, darunter zum ersten Mal alle 18 Clubs der DKB Handball-Bundesliga.

„Wir sind sehr froh über die erneute Auszeichnung. Alle Trainerkolleginnen und –Kollegen haben einen großen Beitrag dazu geleistet“, freut sich Lemgos Jugendkoordinator Christian Plesser. In den letzten Jahren hat die Nachwuchsabteilung des TBV Spieler wie u.a. Finn Lemke, Dominik Ebner, Max Höning, Joscha Ritterbach, Georg Pöhle, Valentin Schmidt, Julian Possehl, Dennis Doden, Nikolai Link oder Marcel Niemeyer über die Anschlussförderung der „Lemgo Youngsters“ in der 3. Liga West in die 1. und 2. Bundesliga  entwickelt. Mit Lukas Zerbe und Robin Hübscher haben bereits zwei weitere Youngsters Erstligaluft schnuppern dürfen und mehr sollen folgen. „Darauf können wir sehr stolz sein!“, so Plesser. Ein großer Dank gelte auch den Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung eine solche Nachwuchsförderung nicht möglich wäre.

Auch dem DHB bleibt die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in Lemgo nicht verborgen. Längst strecken die DHB-Trainer ihre Fühler in allen Altersklassen nach Lemgo aus. Mit Fynn Prüßner hat Handball Lemgo aktuell einen B-Jugendnationalspieler, der erst vor kurzem wieder vom DHB-Trainergespann Carsten Klavehn und Jochen Beppler für einen Schulungslehrgang nominiert wurde. Darüber hinaus wurden gleich drei Lemgoer B-Jugend-Talente in diesem Sommer für die Beach-Handball-Europameisterschaft nominiert. In Portugal schafften es Felix Molsner, Hark Hansen und Fynn Hangstein auf den sechsten Platz. Letzterer wurde sogar EM-Torschützenkönig.

„Die Einladungen zu den Nationalmannschaften in den unterschiedlichen Altersklassen sind nicht nur für die Spieler Belohnung und Ansporn sondern auch für uns Verantwortliche. Solche Nominierungen zeigen, dass unser Jugendkonzept funktioniert!“, ist Plesser überzeugt.

Zum Jugendzertifikat: Das Jugendzertifikat setzt voraus, das Nachwuchsspieler in Club und Umfeld möglichst optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien geprüft, wie z. B. ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Mit der Vergabe für das Jahr 2017 wurde das Zertifikat zum zehnten Mal vergeben. Der Ausschuss, der das Zertifikat jährlich vergibt, besteht aus Professor Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (Olympiasieger 1980 als Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer Handball-Bundesliga GmbH). Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorrausetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern zu reifen. Vereine, die das Jugendzertifikat nicht vorweisen können, zahlen in einen Fond ein, dessen Mittel Projekten zu Gute kommen, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern. Diese sind zum Beispiel Trainersymposien, Qualitätsaudits oder weitere zentrale Maßnahmen der Nachwuchs- und Anschlussförderung. Die Ordnung zur Erteilung des Jugendzertifikates ist unter www.dkb-handball-bundesliga.de (unter HBL GMBH, Formulare/Ordnungen, unter Ordnungen) einzusehen. Quelle: PM DKB Handball-Bundesliga

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