Weibliche A1-Jugend: Chancenlos gegen Bielefeld-Jöllenbeck

„Wir waren uns schon im Vorfeld der Stärke unseres Gegners bewusst. Ziel war es trotzdem, nicht völlig unterzugehen. Das Team aus Jöllenbeck ist uns in jedem Belangen körperlich und technisch in der Abwehr und dem Angriff überlegen. Ich kann unserem Team keinen Vorwurf machen und wir haben über den gesamten Spielverlauft versucht das Ergebnis erträglich zu gestalten. Aber allein Emma Pfenning und Lia Striehn haben zusammen 20 Tore zum Sieg der Bielefelder beigesteuert und waren auch mit einer Manndeckung nicht in den Griff zu bekommen“, analysiert Trainer Jens Hübner.

Bielefeld startete gleich vom Anpfiff über 1:2 und 2:3 (7. Minute) bis zum 2:12, 6:13 (25. Minute) zu einem eindeutigen Halbzeitstand von 7:17 und stellte damit klar, dass man beide Punkte aus Lemgo mitnehmen wollte. Immer wieder angetrieben von Emma Pfenning, welche auch schon in der Frauen- Oberliga sowie auch Jugend-Bundesliga spielt, konnte man den Gegner zu keiner Phase in den Griff bekommen.

„Wir waren in der Abwehr zu brav und hatten im Angriff leider zu viel Respekt vor der kompakten Abwehr der Bielefelderinnen. Körperlich können unsere Mädchen mit einer solchen Mannschaft leider noch nicht mithalten und müssen dieses Jahr Lehrgeld gegen solche Top-Teams zahlen. Die Mannschaften aus Bielefeld, Verl und Everswinkel haben nicht ohne Grund um einen Einzug in die Jugend-Bundesliga gespielt“, ergänzt Oliver Mahrdt.

Auch in der zweiten Spielhälfte musste Lemgo der hohen Durchschlagskraft und mannschaftlichen Geschlossenheit der Bielefelder Abwehr ihren Tribut zollen. Wenn Lösungen im Angriff unserer Heimmannschaft erarbeitet wurden, haben die gegnerischen Torhüterinen die Teamleistung der gegnerischen Abwehr erfolgreich unterstrichen. Über das 7:24 (40. Minute) bis zum 12:34 (53. Minute) konnte Jöllenbeck einen eindeutigen Auswärtssieg mit dem 16:35 in Lemgo verbuchen.

„Jetzt heißt es, unsere Mädchen wieder aufzubauen und nach vorne zu schauen, daran zu arbeiten gegen solche straken Gegner in der OL-Vorrunde zu bestehen und nicht unterzugehen. Wir werden sicherlich weiterhin Erfahrungen sammeln und versuchen mit unserer mannschaftlichen Geschlossenheit auch Erfolge zu verbuchen“, freute sich das Lemgoer Trainer-Team auf die Aufarbeitung des Spiels.

Am Sonntag darf unsere Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Everswinkel reisen.

Handball Lemgo: Jeanne Breuer (1), Hannah Heidenreich, Leonie Sievers (2), Malin Hübner (2), Finja Tinnemeier (9/1), Mariella Diekmann, Ronja Rischer, Edda Vollmer (1), Fiona Hunger, Marie Wolf (1), Laureen Stock, Merle Lindemann.

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