A1-Jugend: Niederlage im Spitzenspiel gegen Dormagen

Mit 20:28 musste sich die A-Jugend von Handball Lemgo am Samstag dem Favoriten Dormagen geschlagen geben. Gegen die Rheinländer boten die Lipper über weite Strecken der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Partie, erst kurz vor der Pause erzielte Dormagen vier Tore in Serie uns setzte sich zur Halbzeit auf 14:10 ab. Trainer Leif Anton zeigte sich trotz der Niederlage dennoch zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs.

„Wir haben ein richtig gutes A-Jugend-Spiel gesehen, in den man einfach feststellen musste, dass Dormagen den längeren Atem hatte und vielleicht auch die individuell größere Durchschlagskraft aus dem Rückraum“, so Lemgos Coach nach der Partie. „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, so Anton weiter, der fand, dass die Niederlage mit acht Toren am Ende vielleicht etwas zu hoch ausgefallen sei.

„ Wir haben unser einschlägiges Deckungssystem sehr gut umgesetzt, trotz der kurzfristigen Ausfälle von Melf Krause und Linus Geis. Die, die da eingesprungen sind, haben das super gemacht. Wir haben von Beginn an aggressiv gedeckt gegen die Dormagener Stutzke und Morante und haben sie beide nur zu fünf Toren kommen lassen“, lobte Leif Anton.

„Was da richtig gut war, war die Aggressivität in der Deckung und die Bereitschaft, Zweikämpfe anzugehen. So konnten wir das Spiel 25 Minuten offen gestalten. Beim 10:10 vor der Pause hatten wir fünf Minuten, in denen wir nicht konzentriert waren“, suchte Lemgo zu schnell den Abschluss und beging technische Fehler. Dormagen konnte sich auf 14:10 absetzen, so ging es auch in die Halbzeit. 

Für Lemgo begannen die zweiten dreißig Minuten nicht nach den Vorstellungen der Spieler. Dormagen kam zu zwei weiteren, schnellen Treffern und führte plötzlich gar mit sechs Toren. Aber Lemgo kämpfte sich wieder zurück in die Partie. „Wir sind dann aber über Tempospiel und Mut auf 14:16 rangekommen, leider verpassten wir dann kurz darauf den direkten Anschluss“, so Lemgos Coach. Lemgo vergab einen Gegenstoß, in Folge setzte sich Dormagen dann spielentscheidend auf 21:16 ab.

„Wir haben ganz viel riskiert, nachher auch mit dem siebten Feldspieler gespielt“, setzte Lemgo alles auf eine Karte. Dormagen kam in dieser Phase aber zu leichten Toren auf das leere Lemgoer Tor. Am Ende musste Lemgo in die Niederlage einwilligen, zeigte sich aber insgesamt zufrieden mit der Partie.
 
„Wenn man sieht, dass wir zwischenzeitlich lange mit vier B-Jugendlichen gespielt haben ist das den Jungs wirklich hoch anzurechnen. Wir haben gesehen, was fehlt zu den beiden Teams ganz oben in der Tabelle, das müssen wir akzeptieren. Trotzdem bin ich nicht unzufrieden. Insofern gehen wir jetzt in die letzten drei Spiele und da wollen wir die ein oder andere Überraschung schaffen, aber vor allem Platz 3 sichern und das wäre für uns wie für andere Mannschaften die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Es war ein verdienter Sieg für Dormagen, für uns aber absolut kein Grund, irgendwie enttäuscht zu sein“, schloss Trainer Leif Anton ab.

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