A1-Jugend: Niederlage gegen den TuS Ferndorf

„Ich bin immer noch sehr enttäuscht über die Leistung, die wir gegen Ferndorf abgeliefert haben“, ist A-Jugend Coach Leif Anton auch 48 Stunden nach der Partie gegen den TuS Ferndorf noch betrübt. Lemgo unterlag am 3. Advent in heimischer Halle mit 27:29 zwar nur knapp, doch diese Niederlage war in den Augen des Trainers zu vermeiden. „Wir haben eine völlig unnötige Heimniederlage zum Rückrundenstart einstecken müssen.“

„Wir haben nicht gut gedeckt und auch im Angriff nicht gut gespielt“, so Leif Anton zum Spiel. In der ersten Halbzeit war es ein enges Spiel, in dem die Gastgeber kurz vor dem Seitenwechsel aus einem Rückstand mit zwei Treffern das 14:13 erzielten. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann auf 25:21 (50. Minute) abgesetzt, haben dort die Kreise von Kreisläufer Mattis Michel eingeschränkt und vorne auch konzentriert abgeschlossen“, sah Lemgos Trainer sein Team zehn Minuten vor Schluss auf dem Weg zum Erfolg.

„Doch dann kam wieder so ein extremer Bruch ins Spiel, der Ferndorf wieder zurück ins Spiel gebracht hat. Wir hatten überhaupt keine Linie mehr, weder im Angriff noch in der Abwehr. Kein Spieler hat Verantwortung übernommen und versucht, gerade auch die jüngeren B-Jugendlichen zu führen, so dass wir dann Tor um Tor den Gegner haben rankommen lassen und am Ende auch, das muss man sagen, verdient verloren haben, weil der Gegner kämpferisch mehr ins Spiel reingeworfen hat, als wir das getan haben“, bilanzierte Leif Anton nach der 27:29-Niederlage gegen den TuS Ferndorf.

„Das ist, nachdem wir so einen guten Start hatten, ein schlechtes Ende des Jahres“, so Lemgos Trainer Anton. „Wir sind aber dennoch dritter in der Liga. Das ist eine gute Position für die erste Saisonhälfte, aber wir hätten uns mit einem Heimsieg gegen Ferndorf die Hinrunde vergolden können. Jetzt geht es darum, dass möglichst viele der Verletzten sich regenerieren bis zum nächsten Jahr und dann hoffen wir, mit mehr Personal wieder zeigen zu können, was in uns steckt. Ich freue mich, wenn Niklas Hinsch und Linus Geis wieder zurückkommen. Sie werden unsere Mannschaft nochmal deutlich stabilisieren. Nun nutzen wir die Feiertage ein wenig zu Erholung und greifen dann in 2017 wieder an“, blickt Leif Anton bereits auf die Spiele im neuen Jahr voraus.

Foto: Thomas Krause

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