A-Jugend unterliegt dem VfL Horneburg

Das erste Auswärtsspiel der neuen Saison ging verloren. Gegen den VfL Horneburg unterlag das Team von Maik Schulze und Christian Plesser am Samstag mit 31:34 (17:17). „Wir haben es gegen Ende der zweiten Halbzeit nicht mehr geschafft, den nötigen Druck aufs Tor zu bekommen“, so Schulze nach der Partie.

Zunächst war die Partie ein Abbild des Saisonauftakts gegen LIT. „Wir lagen direkt wieder mit 0:2 zurück, haben uns dann aber sehr schnell ins Spiel gekämpft“, so Lemgos Trainer zum Start in die Partie. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe und es ging von Beginn an sehr, sehr rasant zu. Das Publikum war sehr laut, es herrschte eine gute Stimmung in der Halle. Das war schon gut“, fand Maik Schulze lobende Worte für die Fans in Horneburg. „Mitte der Halbzeit konnten sich die Gastgeber zwar etwas absetzen, aber wir haben immer Anschluss halten können und sind mit einem 17:17 in die Pause gegangen.“

Lange war es auch in der zweiten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel, Horneburg legte vor, Lemgo glich aus. Bis zum 27:27 acht Minuten vor Schluss ging es praktisch im Gleichschritt weiter. „Wir haben zwar die Kreise von Ole Hagedorn im Angriff etwas einschränken können, aber der größte Knackpunkt war, dass wir es nicht mehr geschafft haben, mit der nötigen Aggressivität aufs Tor zu gehen. Horneburg hat uns mit der kompakten 6:0 und der 5:1-Deckung mit einem schnellen, flinken Mann vorne vor den Spielrhythmus geklaut. Wir haben es leider nicht mehr geschafft, genug Torgefahr auszustrahlen“, sah Maik Schulze nun, wie sich die Hausherren kurz vor Spielende etwas absetzen konnten.

„Mit der kämpferischen Einstellung bin ich sehr zufrieden. Wir haben nie den Kopf hängen lassen, auch wenn wir kurz vor Schluss dann mit drei Toren zurücklagen. Das war schon herausragend.“ Horneburg rettete den Vorsprung von drei Toren ins Ziel. „Das war schade und die Enttäuschung bei uns natürlich groß. Wir haben uns gut vorbereitet und sind hochmotiviert in die Partie gegangen. Horneburg ist sicherlich der verdiente Sieger, sie haben es am Ende besser gelöst“, so Maik Schulze abschließend.

Handball Lemgo:
Wilms, Nikel, Goldbecker; Schulte 1, Hollstein 4, Hübner 3, Fegebank 4, Poeppelmeier 5, Tesi 1, Ullmann, Steffen, Geislers 11/3, Weiß 2.

Foto: Rudolf Kopp

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