A-Jugend-Trainer Plesser: „Turnier war wichtig, um zu sehen wo wir stehen“

Wichtige Tests gegen Männerteams gab es für die A-Jugend von Handball Lemgo beim Turnier in Möllbergen. Am Samstag trat das Team aus Lemgo gegen zwei Oberligisten (Möllbergen und Mennighüffen) und gegen einen Landesligisten (Hörste) an.

Im ersten Spiel traf man auf Menninghüffen. Bei Menninghüffen im Kader stand mit Pascal Schumann auch ein ehemaliger  Lemgoer A-Jugendspieler. „Die ersten 20 Minuten haben wir in der Abwehr gut gearbeitet, dann gab es einen leichten Bruch in unserem Spiel und Menninghüffen konnte mit einem Zwischenspurt auf 12:8 erhöhen“, berichtet Trainer Christian Plesser vom ersten Spiel. Die Hansestädter erlaubten sich im Spiel elf Fehlwürfe, der Endstand lautete 17:12 für Menninghüffen.

Im zweiten Spiel traf man auf den Ausrichter TuS Möllbergen, der ebenfalls einen ehemaligen Lemgoer Spieler im Kader hat. Moritz Pieper spielt in der Oberliga beim TuS. Gegen Möllbergen zeigte Lemgo erneut eine gute Abwehrleistung. Manko war wieder die Angriffseffektivität. Auch hier bemängelte Lemgos Coach, dass nach 40 Minuten Spielzeit 20 Bälle, darunter drei Siebenmeter, vergeben wurden. Möllbergen siegte mit 23:18.

Im letzten Spiel traf man auf den Landesligisten TG Hörste. Auch in dem Spiel haderten die Lipper mit der Chancenauswertung. Der Endstand lautete 22:18 für Hörste.

„Das Turnier war von Möllbergener Seite sehr gut organisiert. Das Turnier war für unsere Jungs sehr wichtig, um zu sehen, wo wir im Vergleich zu den Männermannschaften stehen. Somit haben die Spiele sehr viel für uns gebracht“, so A-Jugend-Trainer Christian Plesser am Samstag. „Wir haben viele Sachen und verschiedene Abwehrformation testen können. Im Umschaltverhalten, im Angriffsspiel und an der Chancenauswertung müssen wir jetzt weiter arbeiten und den nächsten Entwicklungsschritt machen. In allen drei Turnierspielen zeigte Torhüter Fabian Stroth eine starke Leistung“, sprach Plesser zum Abschluss seinem Schlussmann ein Lob aus.

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