A-Jugend: Niederlage beim HSV Hamburg

Mit 25:28 unterlag die A-Jugend von Handball Lemgo dem HSV Hamburg. „Mit der Leistung bin ich insgesamt zufrieden. Das Genick haben uns ein paar unnötigen Zeitstrafen gebrochen“, so Trainer Maik Schulze. Die Gäste aus Lemgo legten zunächst vor, gerieten dann allerdings in Rückstand und Hamburg nutze die Unterzahlsituationen der Lipper gnadenlos aus. „Am Ende haben wir uns wieder stark an Hamburg herangerobbt“, lobte Lemgos Trainer die kämpferische Einstellung seiner Jungs.

„Wir haben viel Video geschaut und wussten, was auf uns zukommt. Wir sind gut in die Partie gestartet. Was wir in den ersten 15 Minuten gezeigt haben, war super. Leider kam dann ein kleiner Bruch ins Spiel“, so Lemgos Trainer, der sah, wie der Hamburger Keeper drei absolut freie Würfe seiner Jungs abwehren konnte. „Hamburg konnte sich, weil wir total unnötige Zeitstraften kassiert haben, dann etwas absetzen. Dennoch stand unsere Deckung weiter gut. Wir konnten den Kreisläufer gut decken und die Rückraumschützen hatten wir gut im Griff. Leider waren wir im Eins-gegen-Eins oft einen Schritt zu spät und haben dann immer in der letzten Sekunde doch noch das Gegentor hinnehmen müssen.“

In die zweite Halbzeit ging es für Handball Lemgo dann mit einem 10:15-Rückstand. „Wir wussten natürlich, dass es hier in Brett werden würde, sind aber mit voller Motivation in die zweite Hälfte gegangen“, so Schulze. Leider kassierten die Gäste wie auch in schon zu Beginn einige Zeitstrafen. „Auf einmal standen wir nur noch zu viert auf der Platte und Hamburg nutzte unsere Situation eiskalt aus.“ Lemgo geriet mit bis zu neun Toren in Rückstand (14:23, 43. Minute).

„Mit der Auszeit habe ich die Jungs noch mal aufgerüttelt“, so Maik Schulze. „Wir konnten dann nochmal eine kleine Aufholjagd starten und auf drei Tore verkürzen. Leider hat dann die Zeit nicht gereicht.“ Am Ende musste Handball Lemgo in eine 25:28-Niederlage einwilligen. „Das Genick haben uns die Zeitstrafen gebrochen. Wenn wir da cleverer agiert hätten, hätten wir das Spiel vielleicht noch drehen können. Nichtsdestotrotz bin ich mit der Leistung absolut zufrieden.“

Am kommenden Samstag ist der THW Kiel zu Gast in Lemgo. „Sie haben in den ersten beiden Spielen gegen Minden und Flensburg zwar verloren, aber konnten zuletzt zwei Siege in Folge einfahren“, so Schulze, der seine Jungs gegen die Norddeutschen nicht chancenlos sieht. „Wir müssen gegen ihre starke körperliche Präsenz und die guten Kreisläufer arbeiten und wenn wir konzentriert zu Hause agieren, dann können wir in heimischer Halle die zwei Punkte behalten.“ Kiel rangiert mit 4:4 Punkten einen Platz vor Lemgo, sie sind Tabellenvierter. Anwurf gegen den THW ist am Samstag um 16 Uhr.

Handball Lemgo: Wilms, Nikel, Goldbecker; Schulte, Hollstein 4, Bories, Fegebank, Hanisch, Fulda 2, Poeppelmeier 6, Tesi 1, Ullmann, Steffen 2, Geislers 10/5.

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