A-Jugend: Lemgo mit deutlicher Niederlage bei Spitzenreiter Minden

Mit 19:34 unterlag die A-Jugend von Handball Lemgo am Samstag GWD Minden. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit viel zu früh aus der Hand gegeben. Die technischen Fehler waren brutal und damit haben wir uns selbst um ein besseres Ergebnis gebracht“, bilanzierte Maik Schulze nach der Niederlage im Derby.

Über 2:1 und 4:2 konnten die Gäste aus Lemgo bei GWD vorlegen. „Bis zum 7:7 halten wir das Spiel offen. Wir haben hier vor allem im Angriff gute Lösungen gefunden und Minden überraschen können“, so der Lemgoer Trainer. Die Gäste aus Lippe kamen hier über Einläufer und Würfe vom Kreis zum Erfolg. „Dann produzieren wir aber fünf, sechs technische Fehler in Serie, verlieren unser Konzept und Minden nutzt das vor allem durch ihre körperliche Überlegenheit und Routine im Angriff aus.“ Über 7:12 bis zum 11:17 zur Pause gerät Lemgo in Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel geraten die Gäste schnell weiter ins Hintertreffen. „Wir bekommen keinen Zugriff in der Abwehr, vor allem der Mindener Rückraum setzte sich immer wieder in Eins-gegen-Eins-Situationen und mit Würfen aus dem Rückraum durch“, berichtete Schulze. Immer weiter setzte sich der Favorit aus Minden ab. „Beim 13:24 liegen wir bereits mit elf Toren hinten. Auch eine Umstellung auf Manndeckung gegen den Rückraumlinken von GWD und der Einsatz des siebten Feldspielers im Angriff blieben ohne Erfolg, weil sich zum einen wieder technische Fehler einschleichen und wir zum anderen zu wenig Druck aufs Tor bekommen.“

Am Ende musste das Team von Handball Lemgo in eine Niederlage einwilligen. „Insgesamt fehlen uns im Rückraum die Alternativen, um auch wechseln zu können beziehungsweise neue Impulse zu geben. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit viel zu früh aus der Hand gegeben. Die technischen Fehler waren brutal und damit haben wir uns selbst um ein besseres Ergebnis gebracht. Minden hat es dann im Sinne einer Spitzenmannschaft spielerisch gut gelöst. Acht Tore in der zweiten Halbzeit sind leider zu wenig und 17 technische Fehler sprechen eine klare Sprache“, bilanzierte Maik Schulze nach der Partie.

„Die Jungs, die gespielt haben, haben alles gegeben. Die Punkte werden wir uns woanders holen und darauf gilt es jetzt, hinzuarbeiten“, weiß aber auch ihr Trainer noch nicht, wann das nächste Spiel stattfindet. Der Spielbetreib ist zunächst bis zum 15. November ausgesetzt, die nächsten beiden Heimspiele gegen Bremen und Flensburg-Handewitt finden somit vorerst nicht statt.

Handball Lemgo: Wilms, Nikel, Goldbecker; Schulte 1/1, Hollstein 1, Bories, Hübner 1, Fegebank 5/2, Hanisch 1, Fulda 7, Poeppelmeier 2, Tesi 1, Ullmann, Steffen.

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