Auszeichnung für die Nachwuchsarbeit

Der TBV Lemgo Lippe hat das Jugendzertifikat auch für 2019 wieder für hervorragende Qualität der Nachwuchsförderung erhalten. Das seit der Saison 2007/2008 ausgestellte Qualitätssiegel hat der TBV Lemgo Lippe bereits zum neunten Mal durch den Expertenausschuss verliehen bekommen.  Insgesamt 23 Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga wurden für ihren nachhaltigen und ressourcenintensiven Aufbau hervorragender Rahmenbedingungen für die Nachwuchsförderung ausgezeichnet, darunter zum ersten Mal alle 18 Clubs der Liqui Moly Handball-Bundesliga.

„Wir sind sehr froh über die erneute Auszeichnung. Alle Trainerkolleginnen und -kollegen im Verein haben einen großen Beitrag dazu geleistet“, freut sich Lemgos Jugendkoordinator Christian Plesser. In den letzten Jahren hat die Nachwuchsabteilung des TBV Spieler wie u.a. Lukas Zerbe, Finn und Jari Lemke, Marcel Niemeyer, Dominik Ebner, Joscha Ritterbach, Georg Pöhle, oder Robin Hübscher den Sprung in die 1. Und 2. Bundesliga geschafft. Alexander Engelhardt, Maxim Schalles oder Julius Rose haben über die Nachwuchs- und Anschlussförderung beim „Team HandbALL“ in der 3. Liga Nord-West erste Einsätze in die 1. und 2. Bundesliga gehabt. Mit Linus Geis, Fynn Hangstein, Timon Mühlenstaedt und Michel Reitemann haben aktuell wieder vier weitere Jungs aus dem Lemgoer Nachwuchsbereich Erstligaluft schnuppern dürfen und noch viele mehr sollen folgen. „Darauf können wir sehr stolz sein“, so Plesser. Ein großer Dank gelte auch den Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung eine solche Nachwuchsförderung nicht möglich wäre.

Zum Jugendzertifikat: Das Jugendzertifikat setzt voraus, dass Nachwuchsspieler in Club und Umfeld möglichst optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien geprüft, wie z. B. ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Mit der Vergabe für das Jahr 2017 wurde das Zertifikat zum zehnten Mal vergeben. Der Ausschuss, der das Zertifikat jährlich vergibt, besteht aus Professor Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (Olympiasieger 1980 als Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer Handball-Bundesliga GmbH). Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorrausetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern zu reifen. Vereine, die das Jugendzertifikat nicht vorweisen können, zahlen in einen Fond ein, dessen Mittel Projekten zu Gute kommen, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern. Diese sind zum Beispiel Trainersymposien, Qualitätsaudits oder weitere zentrale Maßnahmen der Nachwuchs- und Anschlussförderung. Die Ordnung zur Erteilung des Jugendzertifikates ist unter www.liquimoly-hbl.de (unter Die HBL, Jugend) einzusehen. Quelle: PM Liqui Moly Handball-Bundesliga

zurück zur Übersicht

Lädt...
TOP