Auszeichnung für die Nachwuchsarbeit

Die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga hat dem TBV Lemgo Lippe erneut das Zertifikat für exzellente Jugendarbeit ausgestellt. Damit ist der TBV, trotz der pandemiebedingten erschwerten Rahmenbedingungen, einer von 27 Profiklubs der 1. und 2. Handball-Bundesliga, welcher für seine intensive Arbeit in diesem Bereich ausgezeichnet wurde. Ziel des 2007 ins Leben gerufenen Jugendzertifikats ist die Sicherung der qualitativen und kontinuierlichen Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Voraussetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern zu reifen.

Ein „großes Lob“ sprach Mattes Rogowski, Leiter Sport und Lizenzierungsverfahren der Handball-Bundesliga, allen ausgezeichneten Klubs aus: „In den Nachwuchsleistungszentren wurde trotz der Pandemie eine sehr gute Arbeit geleistet. Zudem wurde an vielen Standorten die Zeit genutzt, um sich strukturell zu verbessern, was sich an den zahlreichen Auszeichnungen bemerkbar macht“, so Rogowoski in einer Pressemitteilung der HBL.

Stolz über die erneute Auszeichnung ist auch Jugendkoordinator Christoph Theuerkauf, welcher auf arbeitsreiche Monate zurückblickt: „Das war sicherlich eine der größten Herausforderungen in meinem neuen Aufgabenfeld. Umso schöner, dass wir nun eine Bestätigung erhalten haben, dass unsere Ideen und Strukturen in diesem Bereich funktionieren und den hohen Anforderungen der Liga entsprechen. Ein großer Dank gilt selbstverständlich allen Trainern und Betreuern, die sich beim Team HandbALL und Handball Lemgo mit hohem Zeitaufwand und viel Engagement um unsere Nachwuchsteams kümmern. Für mich ist die Zertifizierung jedoch nur ein erster Schritt und zusätzlicher Ansporn, um die Verbesserung und Professionalisierung im Nachwuchsbereich weiter voranzutreiben. Dabei sehe ich den Nachwuchleistungshandball in Lemgo auf einem sehr guten Weg und freue mich weiterhin mit vollem Einsatz an der Entwicklung dieses Bereichs weiterzuarbeiten“, so der ehemalige Bundesligaprofi.

Erst kürzlich hatten die Lemgoer bekanntgegeben, sich in der kommenden Saison im Nachwuchsleistungsbereich noch professioneller aufstellen zu wollen. So wird mit dem 29-jährigen Alexander David beispielsweise erstmals ein hauptamtlicher Athletiktrainer in diesem Bereich eingesetzt.

 

Zum Jugendzertifikat

Das Jugendzertifikat wurde 2007 als ligaübergreifendes Gütesiegel geschaffen und 2008 zum ersten Mal an Profiklubs verliehen, die für Nachwuchs-Handballer herausragende Rahmenbedingungen schaffen. Das Gütesiegel der LIQUI MOLY HBL setzt voraus, dass Nachwuchsspieler im Klub und in dessen Umfeld optimale Bedingungen vorfinden, die die Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen.

So werden Kriterien geprüft, wie ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte im Hinblick auf die duale Karriere, Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Der Ausschuss, der die Unterlagen der Vereine inhaltlich prüft, besteht aus Professor Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (Olympiasieger 1980 als Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer Handball-Bundesliga GmbH).

Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorrausetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern reifen können. Bereits 2007 hatten sich alle Clubs der einstimmig für das anspruchsvolle Vergabeverfahren des Jugendzertifikates ausgesprochen. Vereine, die das Jugendzertifikat nicht vorweisen können, zahlen in einen Fond ein, dessen Mittel Projekten zu Gute kommen, die die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern.

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