A-Jugend: Derby-Niederlage gegen NSM-Nettelstedt

Die A-Jugend von Handball Lemgo kassierte am Freitagabend eine deutliche Niederlage gegen die JSG NSM-Nettelstedt. „Wir haben alles probiert und uns haben die Alternativem gefehlt“, so Trainer Christian Plesser nach der Partie. Die ersatzgeschwächten Lemgoer unterlagen am Ende mit 25:38 und stehen nun auf dem 6. Tabellenplatz in der Jugend-Bundesliga West.

„Mit der ersten Halbzeit bin ich einverstanden“, so Lemgos Trainer nach dem Derby. „Wir haben im Angriff immer gute Lösungen gefunden und ein ordentliches Spiel gezeigt.“ Lemgo legte phasenweise vor und blieb auch nach einem Rückstand immer an den Gastgebern dran. Mit einem nur knappen Rückstand von 13:15 ging es in die Pause.

„Ich bin sprachlos“, so der kurze Kommentar von Christian Plesser dann zur zweiten Halbzeit „Wir haben die ersten zehn Minuten komplett verpennt.“ Auch eine frühe Auszeit nach 37 Minuten stoppte nicht den Nettelstedter Vorwärtsdrang. Sie setzten sich Stück für Stück von Lemgo ab. Nach einer Dreiviertelstunde lagen beim 19:29 erstmals zehn Tore zwischen NSM und Lemgo.

„Wir hatten im gesamten Spiel 27 Fehlwürfe, zwölf in der ersten und 15 in der zweiten Halbzeit“, ließ Trainer Plesser wissen. „Darunter auch die schlechte Wurfquote von außen.“ Leider fehlten Lemgo im Spiel gegen Nettelstedt aufgrund von Verletzungen und erkrankten Spieler auch die Wechseloptionen.

„Uns fehlten auf der Bank die Alternativen zum Wechseln. Thore Oetjen und Marvin Panofen waren angeschlagen, Christian Herz fehlte wegen Grippe gänzlich. Zudem verletzte sich Jannis Louis zum Ende des Spiels hin am Oberschenkel, ihn habe ich nicht mehr eingesetzt“, so Plesser, der zudem auch hinnehmen musste, dass Michel Reitemann nach 20 Minuten schon zweimal eine Zeitstrafe erhalten hatte. „Da hatten wir schon riesige Probleme in der Defensive.“

Aber Kopf in den Sand stecken gilt nicht, schon in der kommenden Woche treffen die Jungs aus der A-Jugend auf Bayer Dormagen. Gegen den Tabellenführer will das Team um Trainer Plesser im Heimspiel gänzlich anders auftreten und den Sieg aus dem Hinspiel wiederholen. Das 33:28 im September ist bei heute übrigens auch die einzige Niederlage, die die Rheinländer kassierten. „Wir zeigen ein anderes Gesicht und wollen versuchen, auch im Rückspiel gegen Dormagen beide Punkte zu gewinnen“, so Christian Plesser.

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