
Lemgo (ruko). Zwei Punkt sind zwei Punkte! Zumindest dieses positive Fazit konnte Lemgos Trainer Michael Thierauf aus der Heimpartie seiner Jungs gegen die HSG Rheinbach-Wormersdorf ziehen, welche HL nach zeitweise zähen Verlauf mit 26:22-Toren für sich entscheiden konnte. Am Ende ein klassischer Arbeitssieg für die Hansestädter, die damit weiterhin ihren vierten Platz in der Tabelle verteidigen. Quelle: Lippische Wochenschau
Das Spiel wurde zu ungewohnter Zeit am Sonntagmorgen um 11.15 Uhr angepfiffen, nicht ohne Auswirkungen für die Gastgeber, die zunächst noch viel müder als die Gäste wirkten, die ja nach der Anreise aus Rheinbach (bei Köln) schon vier Stunden auf den Beinen waren. Lemgo tat sich bis zur 15 Minute beim 7:7 schwer, konnte sich dann in der 26. Minute erstmals mit drei Toren (10:7) absetzen. Zur Pause führte HL mit 12:10-Toren.
Schwierigkeiten hatte Lemgo zunächst auch noch in der zweiten Hälfte, die HSG war in der 40. Minute beim 16:16 wieder dran. Vorentscheidend gelang es dann aber den Thierauf-Buben sich zwölf Minuten vor Spielende auf 20:16 abzusetzen. "Ich bin froh, dass wir dieses Spiel letztendlich gewonnen haben. Jetzt haben wir bis zum Ende der Serie noch drei Spiele zu absolvieren, die wir natürlich erfolgreich gestalten wollen, um zumindest Platz vier zu behaupten", so HL-Coach Michael Thierauf nach dem Match.
Zum Tabellenletzten Aldekerk geht die Reise für die Lemgoer am kommenden Samstag. Der Anstoß der Partie erfolgt um 15.30 Uhr. Aldekerk hat zwar die rote Laterne in der Liga inne, doch Obacht HL: in den letzten Spielen konnte der TV erfolgreich agieren, schlug am vergangenen Spieltag die Mannschaft von Ohligs 88 mit 37:34-Toren. "Wir sind zur Zeit personell stark angeschlagen, dürfen diese Partie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen", warnt Michael Thierauf seine Buben eindringlich vor Überheblichkeit. Weiter im Lemgoer Team werden Werner, Bauske, Depenbrock und Fuhrmann ausfallen.
HL-Tore: Possehl (9), Bühren (6), Ziegler (4), Arnsorge, Roessler (je 2), Kristen, Sonntag, Rackelmann (je 1).